Kunstverein Hausfluss e.V.

Brunnen für Neustadt/Waldnaab

Im Juli 2010 fand im Zuge der Stadtplatzsanierung in Neustadt/Waldnaab ein Wettbewerb für die Brunnengestaltung statt, an dem Hausfluss e.V. teil nahm.
Das Projekt wurde unter Mitwirkung von den Architekten Peter Troppmann und Josef Weber sowie den Vorstitzenden Stephan Argauer unter den Namen "Wasserhaus" eingereicht.

Konzept

Wasserhaus als offene Skulptur
Der Brunnen ist keine gefasste Wasserfläche wie beim Brunnen des Landratsamtes sondern ein fließendes Wasser.
Durch ein Wasserhaus soll aus 2,70 Meter Höhe das Wasser über geschichtetes Granitblöcke auf weißen Betonboden seinen Weg finden. Dabei ist das Wasser von außen zu hören, durch Öffnungen zu sehen. Zusätzlich kann man die offene Würfelskulptur begegnen und in Besitz nehmen. Am Boden wird das Wasser aufgefangen und quillt aus den losen Fugen der geschichteten Steinquader auf den Stadtboden. Die glatte Betonoberfläche wird das leicht mäandrierende Wasser der natürlichen Topographie folgend aufnehmen und am Ende durch einen bearbeiteten Grantsitzblock auffangen und leicht anstauen. So ist es möglich sitzend seine Füße in einem schönen Sommermonat ist kühle Nass zu tauchen.
Durch ein indirektes Licht am Bodeninneren der Skulptur werden die Öffnungen am Abend und in der Nacht betont und die Skulptur scheint sich aufzulösen. Durch Glasscheiben, die wie Bleikristall geschliffen sind leuchtet dieser Brunnenteil wie kristallines Glas. Außerdem werden ca. 4-5 Quader aus Bleikristall geformt und überhöhen den durchscheinenden Effekt.
Im Winter können die Wasserfälle zu Eiszapfen werden und ähnlich wie bei Rauhreif eine bizarre „Weiße Schönheit“ werden.
Daneben wird auf der Nordseite der Brunnenskulptur ein Trinkwasserauslass sein um Wasser als Trinkbares Nass zu spüren.